Nachhaltig, realistisch, mehrheitsfähig --- gesund in der Mitte!
- Ja zu Harmos -- 4 bis 5 Jahre in der Kleinfamilie zu Hause (Durchschnitt 1.5 Kinder pro Frau), danach darf das Kind ein paar Stunden pro Tag in den Kindergarten, resp. Grundstufe; In den jungen Jahren sind die Kinder neugierig und lernen schnell und mit Freude; auch die Integration für ausländische Kinder geht da am einfachsten; Ja zur Bildung, die Schweiz hat wenig andere Möglichkeiten, die Bildung muss optimiert werden
- Ja zu einer realistischen Energiepolitik -- CO2 oder Atom, beides ist nicht grün, aber mindestens eines von beidem braucht es; das Risiko wird mit einem weiteren schweizer AKW nicht grösser, mit eingekauftem oder selber produziertem Kohlen- oder Gasstrom aber die Luft schmutziger; parallel dazu JA zu echtem grünen Strom, JA und so viel wie möglich, aber so, dass die Wirtschaft den Strom bezahlen kann und Beschlüsse und Sparmassnahmen mehrheitsfähig sind!
- Ja zu einem zeitgemässen Gesundheitssystem -- Gute ambulante psychiatrische Versorgung ermöglicht den Betroffenen eigenständig zu leben und arbeiten zu können, dadurch können viele Kosten gespart werden; Teure Spezialeinrichtungen für seltene Eingriffe braucht es nicht alle 50km; Spitex und Zweitausbildung im Pflegebereich sollen gefördert werden
- Keine Steuergelder für Manager und Verwaltungsräte, die ihrer Verantwortung nicht gerecht werden und doch muss Stabilität gewährleistet sein -- Einnahmen eines Unternehmens gehören in erster Linie dem Unternehmen, in guten Zeiten sollen Rückstellungen vorgenommen werden, um schlechte Zeiten überbrücken zu können. Ein anständiger Angestellter, Manager oder Verwaltungsrat weiss, dass er nicht 100mal mehr leisten kann als andere, auch wenn er erfolgreich ist.
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Dienstleistungen und Produkte von Pharma, Banken, Industrie und Tourismus sind notwendig, dass die Schweiz auf dem Weltmarkt bestehen kann. Es genügt nicht, sich intern gegenseitig zu beschäftigen. Für das was importiert wird, muss es etwas geben, was exportiert werden kann. Der Dienstleistungssektor (ca. 70%) ist der grösste. Damit wir darin und mit innovativen Produkten weiterhin Erfolg haben können, braucht es eine gute Bildung und gute Rahmenbedingungen. Umfragen zeigen, dass das Wichtigste für jeden einzelnen der Arbeitsplatz ist. Unternehmer und Kaderleute schaffen die Arbeitsplätze und zusammen mit den guten Arbeitern entstehen die notwendigen Dienstleistungen und Produkte. Der Staat, abgestimmt mit den anderen vernetzten Staaten, legt Rahmenbedingungen fest, so dass Unternehmer, Kaderleute und Arbeiter aktiv sind und bleiben und dass die Schere zwischen arm und reich nicht gross wird. In Ländern mit Demokratie und liberal-sozialer Marktwirtschaft sind diese Idealen am ehesten erreicht.
Frühkindliche Bildung in der Schweiz stark im Rückstand
Die frühkindliche Bildung in der Schweiz hat gemäss einer UNESCO-Studie grossen Aufholbedarf. Die Ausgaben für die ausserfamiliäre Kinderbetreuung seien zu tief, und es fehle ein zusammenhängendes Bildungskonzept für Kinder unter sechs Jahren.
Am meisten darunter zu leiden hätten Kinder aus bildungsfernen Schichten, schreibt die Schweizerische UNESCO-Kommission zu einer Studie der Universität Freiburg. Aus dem Blickpunkt der Chancengleichheit sei dies ein klarer Missstand.
Um dies zu ändern, fordert die UNESCO eine Entkrampfung der Diskussion um die frühere Einschulung wie mit HarmoS. Die Politik müsse einen Weg finden - jenseits von Schlagworten wie "Verstaatlichung der Erziehung" und "frühere Einschulung".
Ideologische Grabenkämpfe brächten die Schweiz nicht weiter. Statt über frühere Einschulung müsse die Schweiz vielmehr über frühkindliche Bildung sprechen. Es gehe nicht darum, die Kinder früher in die Schule zu schicken, sondern ihnen die Möglichkeit zu geben, sich spielend Wissen anzueignen.
Neben Reformen in der Schule wie den fliessenden Übergang zwischen Kindergarten und Schule empfiehlt die Kommission eine Stärkung der Familie. Dazu müssten Beratungsangebote für Eltern geschaffen werden. Zudem sei der Elternurlaub voranzutreiben und die Mutterschaftsversicherung auszubauen.
Ein wichtiger Pfeiler der frühkindlichen Bildung sieht die Schweizerische UNESCO-Kommission auch in der ausserfamiliären Betreuung. Diesbezüglich stehe es mit der Schweiz nicht zum Besten. Mit den 0,2 Prozent des BIP, welches die Schweiz dafür ausgebe, sei sie bestenfalls Mittelmass, schreibt die UNESCO.
Die Schweizerische UNESCO-Kommission berät die Bundesbehörden über Themen der UNESCO und macht die Bevölkerung auf die Ziele der UNO-Organisation aufmerksam. Die frühkindliche Bildung gehörte in der Legislatur 2008-2011 zu einem Schwerpunkt der Organisation.
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